Die Stadt Heidelberg unterstützt seit Jahren eine Bildung für nachhaltige Entwicklung an ihren Schulen. Nun wurden Dokumentationen zu den Projekten und E-Teams (Energiesparteams) gedreht.

Dokumentation: Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Julius-Springer-Schule

Weitere Information zu unserem E-Team sind hier zu finden.

Fairtrade-Film der Jufi-Klasse BK2/2

Seit 2017 ist unsere Schule eine Fairtrade-Schule - dank unserer Juniorenfirma (Jufi) Paper Star, die sich auf fair gehandelte Produkte spezialisiert hat. Nun hat sich die Jufi erfolgreich an einem Filmwettbewerb zum Thema fairer Handel beteiligt: Der Film erreichte den 4. Platz - herzlichen Glückwunsch!

Thema des Videoclips ist der Fairtrade-to-go-Kaffee, der in unserer Juniorenfirma (Raum C116) in den großen Pausen an unsere Schüler und Lehrer verkauft wird - aus Gründen der Nachhaltigkeit ausschließlich in Mehrwegbechern.

Weitere Filme sind zu finden unter https://www.fairtrade-deutschland.de/VotingFairFilmt/.

Die Projekttheatergruppe „New Limes“ war am 29. April zum wiederholten Male bei uns zu Gast und führte das Stück „Fake Paradise“ auf. Zugeschaut, mitgemacht, abgestimmt und diskutiert haben die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen BK1/2, BK1/4, BKFR1/2 und BKWI1.

Verdrehen von Fakten und Nachrichten, Hassreden im Internet, Rassismus auf dem Schulhof ... in eine solche Welt sind die Schauspieler/innen zusammen mit dem Publikum eingetaucht.

Sich hier eine differenzierte Meinung zu bilden gehört zur Herausforderung der Charaktere, jedoch auch zu den alltäglichen Aufgaben unserer Schülerinnen und Schüler, die mit dem Stück „Fake Paradise“ einen Teil ihrer Lebenswelt auf der Bühne abgebildet sahen.

Am 20.02.2019 durften wir, die Klasse BKFR1/1 der Julius-Springer-Schule, Ai Robiah Adawiyah aus Indonesien bei uns begrüßen, die zurzeit in Frankfurt studiert. Wir haben Ai Robiah von dem World University Service (WUS) im Rahmen des Projekts „Grenzenlos“ zu uns zum Thema „Palmöl“ eingeladen. Im Vorfeld haben wir uns mit unserer Lehrerin Frau Merkel darüber Gedanken gemacht, wie wir als Klasse mit dem Thema Palmöl in Berührung kommen und wie wir uns mit Ai Robiah am besten zum Thema austauschen können. Wir haben dann unsere geplante Idee von einem gemeinsamen Frühstück umgesetzt, bei dem das Thema „Palmöl“ im Fokus stand. Ai Robiah hat uns sofort beeindruckt, denn zum einen konnte sie perfekt Englisch und auch sehr gut Deutsch, und zum anderen war sie sehr offen. Es war sehr interessant war, wie authentisch sie uns das Thema Palmöl aus ihrer Perspektive näherbringen konnte, da ihr Heimatland Indonesien einer der größten Palmöllieferanten der Welt ist. Auch wir als Klasse hatten bis dahin wenig Ahnung über unseren Palmölkonsum, und vor allem war uns nicht klar, dass nicht alles an „Palmöl“ gut ist. Richtig klar wurde uns dies bei dem Vortrag, und auch bei dem darauffolgenden Quiz wurde uns deutlich, dass nicht nur fast alle unsere Frühstückszutaten den geschmacklosen und vor allem günstigen Rohstoff Palmöl enthalten. Ebenfalls enthalten viele Kosmetika und Putzmittel auch Palmöl.

Was ist aber nun nicht gut an dem pflanzlichen Grundstoff Palmöl, das nachhaltig angebaut werden kann? Zum einen muss man unterscheiden zwischen zertifiziertem Palmöl und nicht zertifiziertem Palmöl. Anhand von zwei Videodokumentationen haben wir schnell begriffen, dass nicht zertifiziertes Palmöl bei der Gewinnung schon negative Aspekte aufweist. Kinderarbeit und Ausbeutung der Bauern, aber auch die Zerstörung der Natur sind hier die wesentlichen Probleme. Vor allem der Raubbau am Urwald ist immens, denn es wird geschätzt, dass mehrere Fußballfelder pro Tag der Rodung zur Gewinnung von Anbaufläche zum Opfer fallen. Wichtig zu wissen ist aber, dass die Verwendung von Palmöl als Zusatzstoff auch Vorteile mit sich bringt. Die Ernte hat einen hohen Ertrag und ist somit für die immer steigende Nachfrage sehr wichtig. Die anderen Pflanzenöle, wie z.B. Soja, sind bezogen auf die Ernte nicht so ertragreich.

Man sollte allerdings darauf achten, dass nur solche Produkte unterstützt werden, die zertifiziertes Palmöl enthalten. Nur so ist garantiert, dass der Anbau wie auch die Gewinnung nicht auf Kosten der Menschen und der Natur geht. Wir können nun nachzuvollziehen, warum es so wichtig ist, nach Siegeln auf dem Produkt bzw. der Verpackung zu suchen. Darüber hinaus haben wir aktuelle Artikel bearbeitet und daraus gemeinsam Poster erstellt. Wir haben gelernt, dass der RSPO (Round Table on Sustainable Palmoil) genau diese Zertifizierung anbietet und Lebensmittelherstellern bei der „Siegelerstellung“ hilft.

Wir selbst haben hier einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht, und wir haben fest vor, zum Ende des Schuljahres ein Frühstück nur mit „zertifizierten Palmölprodukten“ zu veranstalten. Jeder einzelne hat jetzt schon die Möglichkeit, beim Einkaufen auf das RSPO-Siegel zu achten. Ebenso gibt es Apps, die uns ermöglichen, den Konsum von Palmöl selbst einzuschränken. Hier kann jeder selbst aktiv werden; so zeigt uns z.B. die App Codecheck Palmölalternativen und klärt auf.

Wir danken Ai Robiah für diesen interessanten und tollen Vormittag.

Klasse BKFR 1/1

Im Herbst 2019 geht die BerufsHochschule an den Start: eine Kooperation zwischen der Hochschule der Wirtschaft für Management (Mannheim), der IHK Rhein-Neckar und drei beruflichen Schulen, darunter die Julius-Springer-Schule. In vier Jahren erwirbt man zwei Abschlüsse:

  • einen IHK-Abschluss als Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel bzw.
    Industriekaufmann/Industriekauffrau und
  • einen Bachelor of Arts. 

Der Clou dabei: Studien- und Ausbildung sind aufeinander abgestimmt, die Verträge aber voneinander unabhängig. Nach der Orientierungsphase (1. und 2. Semester) kann man sich entscheiden, beides weiterzuführen oder nur die Ausbildung oder das Studium.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Hochschule.

Seit 2018 kooperiert der Deutsch-Amerikanische Frauenclub Heidelberg e.V. (DAFC) mit der Julius-Springer-Schule und hat bereits den Schüleraustausch mit der Hartford High School finanziell gefördert.

Die Mittel hierfür kamen größtenteils aus den Verkaufserlösen des traditionsreichen Pfennigbasars des DAFC. Im Gegenzug konnte nun die Schule dem DAFC tatkräftig helfen, denn die Schülerinnen Irem Kociygit, Erona Kuqi und Monique Mayer aus der BK1/3 sowie Hannah Gassert aus der BK2/3 waren gerne bereit, freiwillig bei dieser Veranstaltung mitzuarbeiten.

Im vollen Bürgersaal des Forums Emmertsgrund verkauften sie gebrauchte Bücher, DVDs und Haushaltsartikel und machten schnell die Erfahrung, wie viel Spaß ehrenamtliche Arbeit machen kann.  

Vielen Dank an die vier Schülerinnen für ihre Arbeit und an den DAFC e.V. für die Unterstützung unserer Schülerprojekte!

70 Jahre Deklaration der Menschenrechte - ein Film der Klasse BK1/4

Im Rahmen der Heidelberger Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11. - 24. März 2019 nehmen die Klassen BK1/4 und VABO unter der Leitung von Frau Moos und Frau Krudewig am Wettbewerb "Schulen für Menschenrechte" teil. Herausgekommen ist dabei eine Fotoausstellung (zu sehen im Foyer der Schule bis zum 24.03.2019) und ein Video.

Zur Preisverleihung schreiben Juliane und Tim aus der BK1/4:

Am  14.03.2019 besuchten wir, Fenja Bonsignori, Lukas Koch, Tim Kocher, Teklit Goitom (VABO-Klasse) und ich Juliane Kunjanskie aus der BK 1/4, gemeinsam mit unserer Ethiklehrerin Frau Moos, unserer Jugendsozialarbeiterin Frau Krudewig und unserem Schulleiter Herrn Liebler die Auftaktveranstaltung „Internationale Wochen gegen Rassismus“ im Interkulturellen Zentrum (IZ) der Stadt Heidelberg. Hierbei wurden acht Schulen, darunter auch unsere, für die Teilnahme am Projekt „70 Jahre Menschenrechte - eine Erfolgsgeschichte?“ geehrt.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Jutta Glaser und Zelia Fonseca sowie eine Trommlergruppe.  Mit ihrer Musik begeisterten sie den Saal mit indischen, brasilianischen und afrikanischen Liedern. Kurz darauf erzählte Jagoda Marinic, die Leiterin des IZ, wie stolz sie auf das Projekt und die teilnehmenden Schulen sei.  Zu Gast in Heidelberg war der CDU-Politiker Ismail Tipi, der uns mit dem Vortrag „Aufklärung an Schulen ist die beste Prävention gegen Extremismus“ sehr berührte.

Nach dem ergreifenden Vortrag wurden die Vertreter der einzelnen Schulen mit ihren Projekten nach vorne gebeten, um diese kurz zu präsentieren. Bürgermeister Wolfgang Erichson überreichte den verschiedenen Schulen, darunter auch der Julius-Springer-Schule, für ihre Arbeit und ihr Engagement eine Urkunde sowie ein Preisgeld von 1000 €.

Wir alle hatten einen schönen Abend, den wir beim Stehempfang ausklingen lassen konnten. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns das durch ihre Hilfe beim Projekt überhaupt ermöglicht haben, ganz besonders bei unserer Jugendsozialarbeiterin Birgit Krudewig und unserer Ethiklehrerin Nadine Moos, die viel Zeit in dieses wichtige Projekt investiert haben.

Oberbürgermeister Dr. Eberhard Würzner hat am 12. März sechs junge Menschen als „Heidelberger Ausbildungshelden“ ausgezeichnet. Unter diesen besten Auszubildenden Heidelbergs war wieder eine Absolventin der Julius-Springer-Schule: Julia Keller als beste Rechtsanwaltsfachangestellte. Sie hat die Ausbildung bei der Rechtsanwaltskanzlei Kian Fathieh absolviert; wir sind stolz darauf, als Berufsschule einen Teil zum Erfolg beigetragen zu haben.

Wir gratulieren zum hervorragenden Abschluss und dem Preis und wünschen alles Gute für die Zukunft!

Am Mittwoch, den 13.02.2019 trafen sich um 06:30 Uhr dreiundzwanzig müde Mitarbeiter und ein müder Geschäftsführer der Bookworld GmbH an der Julius-Springer-Schule in Heidelberg. Von dort aus ging es, nachdem alle Materialkisten verstaut waren, mit dem Reisebus, der von dem netten Opa einer Mitarbeiterin gefahren wurde, nach Pforzheim zur Übungsfirmenmesse. Einige Mitarbeiter nutzten die Reisezeit, um verpassten Schlaf nachzuholen. Ein Mitarbeiter war so tief eingeschlafen, dass es ihn, trotz sicherer und sanfter Fahrweise, bei der Ankunft vom Sitz gehauen hat.

In der Messehalle angekommen, war Standaufbau und Standdekoration angesagt. Alles lief wie am Schnürchen – wir hatten ja schließlich einen Probeauf- und -abbau in der Schule gemacht – und so waren wir zum Messestart um 10:00 Uhr bereit!

Nun hieß es für die Einen verkaufen am eigenen Messestand, für die Anderen einkaufen, für wieder andere Flyer verteilen. Außerdem hatte jeder Mitarbeiter einen Arbeitsauftrag zu erledigen. Dieser beinhaltete den Pflichteinkauf bei einer Übungsfirma, die Beurteilung eines Verkaufsgespräches und eines Messestandes. Alles musste in einem Bericht ordentlich zusammengefasst werden. Also man war als Mitarbeiter ganz schön gefordert.

Unser Stand war sehr gut besucht und die Geschäfte liefen. Neben zwei Angeboten gab es auch ein Gewinnspiel, das die Kunden anlockte. Mit unserem Messeauftritt konnten wir sowohl die Kunden als auch die Juroren überzeugen. Unter 75 Messeständen erreichte die Bookworld GmbH den 3. Platz für den schönsten Messestand sowie die professionelle Beratung. Damit hatte keiner gerechnet. Dies war eine tolle Belohnung und eine riesige Anerkennung unserer Arbeit.

Ein besonderer Dank geht an unsere Patenfirmen, die „Bücherstube am Rathaus“ in Sandhausen und die „Presse-Grosso Südwest GmbH Co KG“, die uns mit Dekorationsmaterial, Zeitschriften, Give-aways und Büchern ausgestattet haben. Ebenso danken wir der „Kalbrunner-Kälte-Klima GmbH“, die uns drei Gewinne zur Verfügung gestellt hat, und „Esen Souvenir“, die uns ebenfalls mit Give-aways versorgt haben.

Um 15:00 Uhr hatten wir die Aufmerksamkeit der gesamten Messehalle, da wir begannen, die Luftballons unseres Standes mit einer Nadel zu zerstechen. Der Abbau war nun eingeläutet und ging zügig.

Völlig müde und fertig stiegen wir in den Bus und viele schliefen sofort ein. In Heidelberg angekommen, musste nur noch ausgeladen werden und dann hieß es: „Schnell nach Hause und weiterschlafen“.  

Alles in allem war es ein anstrengender, aber auch gelungener Tag. Wir konnten in einige Bereiche des späteren Berufslebens hineinschnuppern und viele Erfahrungen sammeln.

Am 23. Januar 2019 fuhren wir, die Klasse 3KG1, zusammen mit unserem Klassenlehrer Herr Blümmel und Herr Böckler zum größten Chemieunternehmen der Region, der BASF in Ludwigshafen. Trotz einiger Zugausfälle kamen wir um 9:30 Uhr mit der S-Bahn in Heidelberg los und waren nach einer Straßenbahnfahrt durch die Ludwigshafener Innenstadt auch schon am Besucherzentrum der BASF abgekommen.

Leider mussten wir nun eine Stunde lang auf unsere Reiseführerin warten, da diese unseren Termin vertauscht hatte.  Deshalb beschlossen wir, das Besucherzentrum zunächst allein zu erkunden. Einige interessante Experimente konnten wir alleine durchführen und auch dies und das über die Entstehung des Werkes und die vielfältigen Produkte erfahren. Allerdings wäre es noch besser gewesen, wenn uns hier eine Person mehr erklärt hätte.

Nachdem unsere Exkursionsführerin schließlich eingetroffen war, wurde uns das Besucherzentrum im Schnelldurchlauf vorgestellt, bevor wir mit dem Bus die Werksrundfahrt antraten. Diese ermöglichte uns einen Einblick in das Arbeitsleben bei der BASF, es wurde erwähnt, dass das Unternehmen bis auf Styrodur keine Endprodukte, sondern lediglich Vorprodukte, hergestellt. Diese Vorprodukte gelangen von den riesigen Produktionsanlagen über gigantische Pipelinesysteme direkt auf Schiffe, LKW oder Güterzüge zum Transport. Hier wird, nach dem schweren Unglück vor einigen Jahren im Landeshafen im Nordteil des Werksgeländes, noch mehr auf Sicherheit geachtet.

Nach Beendigung der Werksrundfahrt über das Werksgelände, welches eine Gesamtlänge von sieben Kilometern hat, wurde unser Ausflug noch mit einem gemeinsamen Mittagessen im „Alex“ am Berliner Platz im Ludwigshafen gekrönt, bevor es wieder nach Hause ging.

Die Juniorenfirma „Paper Star“ der Julius-Springer Schule Heidelberg hat 250 € an die „Aktion für krebskranke Kinder e. V. Heidelberg“ gespendet. Dies wurde symbolisch mit einem selbst gebastelten Scheck von vier Schülerinnenn der BK2/2 überreicht. Die Spenden wurden durch den Weihnachtsmarkt an unserer Schule eingenommen. Dieser Markt wurde von den Schülern selbst organisiert und geplant. Es gab eine Tombola als Adventskalender mit selbst gebastelten Gutscheinen und den gespendeten Geschenken von unseren Patenfirmen Effata Weltladen und Schreibwarengeschäft Knoblauch.

Die ganze Klasse wurde mit einbezogen, sei es mit einem selbst gebackenem Kuchen, Waffeln, Plätzchen oder einer Weihnachtstorte. Die nächste BK2-Klasse wird im kommenden Schuljahr voraussichtlich wieder einen Weihnachtsmarkt organisieren und für einen guten Zweck Spenden sammeln.

Von Julia Moosbauer und Madeleine Rück

Bald nach dem Tsunami von Weihnachten 2004 in Indonesien gründete sich die International Water Aid Organization e. V. (IWAO) in Heidelberg mit dem Ziel, Menschen nach Katastrophen schnell mit einwandfreiem Wasser zu versorgen. Die IWAO arbeitet dazu mit verschiedenen erfahrenen Hilfsorganisationen zusammen, die in den besonders häufig von Katastrophen heimgesuchten Ländern aktiv sind.

Durch einen Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung aufmerksam geworden, entschied sich die Schülerschaft der Julius-Springer-Schule, den Erlös ihrer diesjährigen Weihnachtsaktion der Arbeit der IWAO zur Verfügung zu stellen. Innerhalb von nur vier Wochen kam durch Kuchen-, Waffel- und Weihnachtsplätzchenverkauf, dem Einlösen von Pfandflaschen und weiteren Aktionen eine Summe von 1.300,- Euro zusammen. Im Rahmen der schulischen Weihnachtsfeier am 21.12.2018 wurde diese Spende Herrn Karlheinz Fischer in seiner Funktion als Schatzmeister und Frau Ulla Sehrt als Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit der IWAO feierlich durch die Schulleitung und Vertreter der Schülerschaft überreicht.

Ein weiterer Höhepunkt der Aktion war der Bericht eines der Gründungsmitglieder, Herrn Markus Gruber aus Karlsruhe. Herr Gruber war nach dem Tsunami an Weihnachten 2004 vor Indonesien zusammen mit Kollegen von den Stadtwerken Karlsruhe und Helfern von der Feuerwehr Ludwigshafen zu einem Hilfseinsatz in Sri Lanka, um dort an mehreren Standorten über mehrere Wochen für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu sorgen.

Herr Gruber erzählte den Schülern und Schülerinnen sehr anschaulich und persönlich bewegend von seinen Erfahrungen in Sri Lanka und trug somit dazu bei, dass das diesjährige SMV-Weihnachtsprojekt zum Sammeln von Spenden für die Arbeit der IWAO eine vertiefte Motivation bekommen hat.

Auf vielfältige Art konnten sich Schüler und Schülerinnen mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der Versorgung mit Trinkwasser und weiteren Hilfsgütern in den heutigen Not- und Krisengebieten der Welt auseinandersetzen und die Erfahrungen machen, dass sich gemeinsamer Einsatz in sichtbarer Hilfe zeigt.

 

Erklärvideo zur Spendenaktion der SMV zugunsten der International Water Aid Organization (IWAO)

Der Großteil unserer Berufsschülerinnen und Berufsschüler legt jeweils im Mai die Abschlussprüfung ab. Wer jedoch bei guter Leistung die Ausbildung verkürzt, kann auch bereits im November in die Prüfung gehen. Bei den Justizfachangestellten ist dieser Termin der reguläre.

Dieses Jahr haben wir 35 Prüflinge in neun verschiedenen Berufen mit ihrem Abschlusszeugnis der Berufsschule verabschiedet: Automobilkaufleute, Drogisten, Justizfachangestellte, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im Einzelhandel, Kaufleute für Groß- und Außenhandel, Medienkaufleute Digital und Print, Rechtsanwaltsfachangestellte und Verkäufer. 22 haben ein Lob oder sogar einen Preis erhalten - eine außerordentlich gute Quote. Herzlichen Glückwunsch allen und alles Gute im weiteren Berufsleben!

Sechzehn Kaufleute für Büromanagement der Klasse 2BM2 (2. Ausbildungsjahr) führten im Rahmen der Projektkompetenz eine umfassende Schülerumfrage durch. Insgesamt wurden 174 Schülerinnen und Schüler befragt.

Ziel der Befragung war es, zu ermitteln, wie die Schülerschaft den Einsatz von Tablets im Unterricht bewertet. Die Ergebnisse sollten der Schulleitung vorgestellt werden. Weitere Fragen waren u. A. auch …

  • ob die Motivation der Schüler/-innen steigen würde
  • in welchen Fächern Tablets eingesetzt werden sollten
  • welche Kompetenzen stärker gefördert werden könnten
  • wie die Gefahr von Datenverlusten eingeschätzt wird
  • ob ein Tablet-Raum an der Schule eingeführt werden soll

Innerhalb von drei Wochen wurde das Projekt von den drei Arbeitsgruppen durchgeführt. Im Zusammenhang mit den Lehrplanvorgaben von Lernfeld 5 wurden nach der Erarbeitung von Grundlagen zur Fragenarten die Fragen für den Fragebogen entwickelt. Im Anschluss musste jede Gruppe mit einer anderen Software, z. B. auch mit einem Online-Tool den Fragebogen gestalten. In den neun Klassen des Berufskollegs sowie der Berufsschule wurden die Befragungen durchgeführt.

Die Gruppen hatten dann die anspruchsvolle Aufgabe, die Ergebnisse auszuwerten und für die Präsentation aufzubereiten.

Das waren die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Mehrheit der Schüler/-innen kann sich Tablets im Unterricht vorstellen.
  • Die meisten sehen eine Arbeitserleichterung und die Einsparung von Papier als Vorteile.
  • 80 Prozent meinen, dass sie mit einem Tablet schneller arbeiten können als mit herkömmlichen Arbeitsmitteln.
  • Nur weniger als die Hälfte plädiert für die Einrichtung eines Tablet-Raumes an der Schule.

Vielleicht konnte die Schulleitung davon überzeugt werden, dass auch für die Julius-Springer-Schule die Anschaffung von Tablets für den Unterricht ein richtiger Schritt ist, um die Lernenden auf die digitale Lebens- und Berufswelt vorzubereiten.

Auf jeden Fall haben die Schüler/-innen der Klasse 2BM2 ein anspruchsvolles Projekt sehr gut bewältigt und ihre Projektkompetenz damit unter Beweis gestellt. Vielen Dank für die tolle Mitarbeit!

Am 12.10.2018 hat sich Forschungsministerin Theresia Bauer von Mitarbeitern der Biotopia GmbH (einer unserer Übungsfirmen) zu Bioprodukten beraten lassen.

Der Stand der Biotopia GmbH war das „Mitmach-Angebot“ der Julius-Springer-Schule beim Eppelheimer Berufeparcours. Jeder der Aussteller musste solch ein Angebot parat haben.
Unsere Mitarbeiter Nora, Clarissa, Philo, Vanessa, Marcel und Max nahmen diese Herausforderung an und berieten über die Bildungsangebote der Julius-Springer-Schule gleichermaßen wie über die Angebote ihrer Übungsfirma Biotopia GmbH. Natürlich waren auch Lehrer dabei, um bei schwierigen Fragen der deutlichen jüngeren Schüler zu helfen. Diese waren: Fau Wagner, Frau Schmieder und Herr Reichwein.

Während der Messe war es anfangs sehr ruhig, da die Schüler erst später in Klassenstärke zur Messe kamen. So hatte unsere erste Schicht weniger zu tun als die darauffolgende. Nach dem Schichtwechsel hatte die erste Schicht eine Pause, in der man sich von einem Buffet bedienen konnte. Während der Pause konnten die Mitarbeiter auch selbst ein bisschen durch die Gänge laufen und die anderen Firmen und Schulen erkunden.

Es war ein bisschen schwierig, ein Gespräch mit den Schülern zu führen, da die meisten Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse nicht wirklich wussten, was sie nach der Schule machen wollen. Dennoch gab es einige interessierte Schüler und weitere Messebesucher, wie Ministerin Bauer. Es war uns eine große Ehre, Frau Bauer sowie viele andere Messebesucher beraten zu dürfen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine erfolgreiche Messe war, an der wir viel Erfahrung sammeln konnten, und diese Erfahrung werden wir für die nächsten Projekte nutzen.

Am 06., 07. und 08. November 2018 finden für Auszubildende, die ihre Ausbildung verkürzen, schriftliche Abschlussprüfungen statt. Ferner werden die angehenden Justizfachangestellten (deren Ausbildung regulär nach 2, 5 Jahren endet) geprüft.

Am 09. November 2018 steht für die angehenden Kaufleute für Büromanagement Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung an: Prüfungsfach Informationstechnisches Büromanagement.

Wir wünschen allen Prüflingen gutes Gelingen!

Nachdem das Schulgebäude im Innenbereich nach unserem Einzug im letzten Schuljahr peu à peu vervollständigt wurde, tut sich inzwischen einiges im Außenbereich. So ist nunmehr der Parkplatz fertig geworden (nordwestlich von der Schule), die Cafeteria hat eine Terrasse bekommen und Fahrradständer wurden eingerichtet. Die Bepflanzung des Pausenhofs ist vorbereitet, muss jahreszeitlich bedingt aber noch bis 2019 warten.